Die Sache mit der Hybrid-Power an Bord – Piet Brouwer bringt Superyacht Ribelle in Balance

URK _ Hybridtechnologie auf einer high-end Performancesegelyacht ist weit mehr als nur die Frage nach Energieersparnis. Das Gesamtgewicht muss niedrig und der Komfort an Bord auf üblichem Niveau bleiben. Piet Brouwer Electrotechnology, ein Spezialunternehmen für schlüsselfertige elektrotechnische Yachtsysteme stattete unlängst die neue Vitters-Superyacht Ribelle (Foto) mit dem kleinst-möglichen Generator und einem optimierten Li-Ion Batteriepack aus.

Ein einzelner Generator kann durchgängig verwendet werden während der normalen Tageslaufzeit, während Leistungsspitzen über die Li-Ion Batterien abgedeckt werden. Um die vor Tiefentladung zu schützen, kann ein fortschrittliches Power-Management zeitweilig weniger wichtige Verbraucher abschalten.

Piet Brouwer Electrotechnology stattete Ribelle mit zwei 28kVA Generatoren und weiteren 15 kVA an Li-Ion Leistung aus. Normalerweise würde ein 45 kVA Generator benötigt, der jedoch nicht auf optimaler Auslastung läuft und zudem größer und schwerer ist.

Ein weiterer Vorteil des Systems, so das Unternehmen, sei es, dass die Anzahl der Starts eines zweiten Generators deutlich reduziert wird. Das senkt Kosten für Kraftstoff und Wartung. Der zweite Generator startet nur automatisch in Spitzenzeiten, wenn alle Gäste an Bord sind. Dann stehen insgesamt 71 kVA zur Verfügung. Mehr als genug für eine Yacht dieser Größe.

Zudem verfügt Ribelle über ein Alarm- und Kontrollsystem, das von dem Piet Brouwer Schwesterunternehmen Marble Automation entwickelt wurde. Touchscreens geben Auskunft über die Stati der Systeme der Yacht.
www.pietbrouwer.nl